Autorenarchiv

Bad Kreuznach und die Kunst

Sonntag, 5. Februar 2012 8:30

Bad Kreuznach

Ein Gefängnis auf einem Kreisel in Bad Kreuznach

Die Stadt Bad Kreuznach hat knappe 44.000 Einwohner und liegt in der Rheinland-Pfalz. Über die Autobahn 61 und die Bundesstraßen 41, 48, und 428 ist die Kreisstadt leicht und unproblematisch zu erreichen. Die Straßen in Bad Kreuznach haben eine Besonderheit. Sie sind, wenn sie die Stadt verlassen, immer parallel zum Fluss Nahe. Das ist durch das enge Nahetal begründet, das keine anderen Wege zulässt. Neben den Straßen ist auch das Schienennetz, das durch den Ort führt, sehr gut ausgebaut und gewährleistet eine unkomplizierte Reise nach Bad Kreuznach.
Für Besucher ist vor allem die Alte Nahebrücke ein ganz besonderes Ausflugsziel in der Stadt. Auf dieser Brücke stehen nämlich Häuser, die mehr oder weniger an der Seite der Brücke über dem Wasser hängen. Diese Häuser stammen aus dem 15. Jahrhundert und stehen heute unter Denkmalschutz. Daneben ist auch der in Bad Kreuznach florierende Kurbetrieb sehr beliebt bei Touristen. Für diese Kurbäder, die 1817 mit Johann Erhard Priegers Badestube ihren Anfang nahmen, wurde Kreuznach 1929 zur Kurstadt und darf sich seither als Bad Kreuznach bezeichnen. Dazu beigetragen hat sicher auch das Salinental. Dieses ist das größte Inhalatorium an der freien Luft in ganz Europa. Durch die salzhaltigen Quellen ist das Salinental Erholung und Wellness für die Atemwege. Einen Hauch von Venedig findet man im Gerberviertel, dem sogenannten „Klein Venedig.“ Dort sind vor allem kleine alte Häuser zu sehen, die direkt am Zusammenfluss von Ellerbach und Nahe liegen. Das wirkt sehr romantisch und malerisch auf den Betrachter. Doch auch die Pauluskirche, in der sogar Karl Marx geheiratet haben soll, ist sehr sehenswert und sollte bei einem Besuch in Bad Kreuznach nicht verpasst werden.
Die Kunst auf dem Kreisel in der Doktor-Konrad-Adenauer-Straße wirkt auf den ersten Blick wie eine optische Täuschung. Es handelt sich bei der Skulptur auf dem Kreisel um eine Art Käfig mit dicken Metallstange. Als Decke und Boden wurden massive Steine verwendet. Doch in der Mitte sind die Stangen geteilt und passen nicht recht zusammen. Der obere Teil des Käfigs ist etwas verschoben. Man könnte die doch sehr massive und in grau gehaltene Skulptur als ein Symbol für Freiheit verstehen, da der Käfig kaputt ist.
Mehr Bilder ansehen…

Thema: Bad Kreuznach | Kommentare (2) | Autor:

Grünstadt Asselheim

Sonntag, 22. Januar 2012 9:34

Grünstadt Asselheim

Ein Kreisel voller Symbole

Asselheim ist ein rheinland-pfälzischer Stadtteil von Grünstadt, welches knapp 20 Kilometer von Worms entfernt liegt. Am besten erreicht man Asselheim über die B271 oder über die Landstraßen 516 und 395.
Der Stadtteil Asselheim liegt im sogenannten Eistal und beheimatet über 1200 Einwohner. Sehr bekannt wurde der Ort, weil im Eistal der erste Eiswein Deutschlands produziert worden war. Besonders interessante Sehenswürdigkeiten in Asselheim sind zwei noch erhaltene Befestigungstürme, die wohl zu einer Stadtmauer gehörten. Allerdings konnte bis heute nicht festgestellt werden, zu welcher Zeit die Türme gebaut worden waren. Einer der Türme wurde zu einem Kirchturm für eine evangelische Kirche umgebaut und hat auch heute noch diese Funktion. Die Landschaft Asselheims bewundert man am besten von der Weinwanderhütte aus. Die Vereine und die örtlichen Winzer übernehmen abwechselnd jedes Wochenende die Bewirtung der Gäste auf der Hütte.
Um alle Aspekte des Kreisels in der Asselheimer Weinstraße zu entdecken und deren Bedeutungen zu verstehen, muss man etwas genauer hinsehen. Das Erste, was bei dieser Kreiselkunst auffällt, ist ein großes, aus Holz bestehendes A. Dieses soll die Stadt Asselheim an sich symbolisieren. An diesem A hängt eine Traube aus Metall, die für Asselheim als Anbaugebiet von Wein steht. Erst auf den zweiten Blick ist ersichtlich, dass über diese Traube Wasser läuft und dann auf den Boden tropft. Diese Vorrichtung symbolisiert sehr gut, wie aus den Trauben Wein wird. Denn vor allem Rotwein wird in Asselheim sehr viel produziert. Doch nicht nur diese Skulptur wurde gut durchdacht und hat einen symbolischen Wert, auch die Bepflanzung des Kreisels wurde mit bedacht ausgewählt. Da die Gegend um Asselheim oft auch als Toskana Deutschlands bezeichnet wird, wurden vor allem südländische Pflanzen auf den Kreisel gesetzt, um so eine mediterrane Gestaltung zu erreichen. Des Weiteren sind zwei Bäume eingepflanzt, die ebenfalls einen Hintergrund haben. Asselheim bemüht sich um mehr grün in der Stadt und will das mit diesen zwei Bäumen auf dem Kreisel in der Weinstraße symbolisch darstellen.

Thema: Weinstraße | Kommentare (1) | Autor:

Ingelheim die Kreiselstadt?

Sonntag, 11. Dezember 2011 14:11

Ingelheim

Ingelheim die Kreiselstadt schlechthin?

Der Ort Ingelheim liegt direkt am Rhein und etwa 20 Kilometer westlich von Mainz. Somit ist Ingelheim, eine große Stadt in der Rheinland-Pfalz, über die A60 oder über die B41 problemlos und schnell zu erreichen. Auch über den nahe gelegenen Rhein-Main Flughafen oder direkt über den Rhein kann man zügig und unkompliziert nach Ingelheim kommen.
Die 24.000 Einwohner zählende Stadt Ingelheim gehört zum Landkreis Mainz-Bingen und wird auch als Rotweinstadt bezeichnet. Dieser Name kommt vom Rotweinanbau, der in der Stadt eine sehr wichtige Rolle spielt und jährlich bei einem Rotweinfest gewürdigt wird.

Eine sehr bekannte und wichtige Sehenswürdigkeit in Ingelheim ist der Bismarckturm, der 1912 errichtet wurde und aus Kalksteinen besteht.

Der Turm war als Denkmal für Otto von Bismarck entworfen worden. Auch die aus dem achten Jahrhundert stammende Kaiserpfalz in Ingelheim ist ein sehr berühmtes Bauwerk der Stadt. Bis zum elften Jahrhundert hielten sich Kaiser und Könige in der Burg auf, heute sind jedoch nur noch Ruinen davon zu besichtigen. Ganz zu schweigen davon, dass es heute einen Bürgermeister und keinen König mehr gibt. Das interessante an der Ingelheimer Pfalz ist, dass sie mehrfach umgebaut wurde, dann aber doch teilweise abgebrochen wurde, weil sie nicht mehr benutzt wurde und somit keine Bedeutung mehr hatte.
Der Kreisel in der Konrad-Adenauer-Straße ist recht dezent gestaltet und lenkt das Augenmerk auf den großen Apfel in der Mitte. Durch das hohe Gras, das in einem gesunden Grün schimmert, sich im Wind bewegt und trotz seiner Höhe sehr gepflegt wirkt, sieht die Skulptur wie Fallobst aus. Gerade so, als wäre der Apfel gerade erst von einem riesigen Baum direkt in den Kreisel gefallen.

Thema: LK Mainz | Kommentare (1) | Autor:

Dromersheim – Der Stolz einer Stadt

Mittwoch, 7. Dezember 2011 20:56

Dromersheim

Der Stolz einer Stadt auf der Insel des Kreisverkehrs

Dromersheim ist ein kleiner Ort in der Stadt Bingen, der in der Nähe des Rheins zu finden ist. Auch Mainz ist von Bingen nicht weit entfernt. Mit dem Auto kann man den Stadtteil am besten über die Autobahnen A61 und A60 erreichen, die Dromersheim sehr nahe sind. Die Straße B41 und die Landstraße 414 verlaufen direkt durch den Ort und schneiden sich dort auch.
Bingen, der Heimatort von Hildegard von Bingen, ist eine über 24.000 Einwohner starke Stadt in der Rheinland-Pfalz. Sie erlangte vor allem durch die Geschichte des sogenannten Mäuseturms Bekanntheit. Dieser Turm war ursprünglich als Mautstelle gebaut worden und steht auf der Mäuseturminsel im Rhein. Der Name Mäuseturm könnte sich vom Begriff des Mautturms abgeleitet haben, eine Sage liefert jedoch eine andere Erklärung. Der Sage nach soll der hartherzige Bischof Hatto in diesem Turm von einer Vielzahl an Mäusen aufgefressen worden sein, weil er während einer Hungersnot viele Bettler kaltblütig ermordet hat. Der Mäuseturm in Bingen steht seit 2002 unter dem Schutz des Weltkulturerbes und ist heute noch Schauplatz vieler Veranstaltungen.
Der Kreisel in Dromersheim, genauer gesagt in der Rheinhessenstraße zeigt in erster Linie grünen, sauber gemähten Rasen und einige bepflanzte Stellen. In der Mitte des Kreisels, auf einem Hügel, steht der eigentliche Blickfang. Eine riesige metallfarbene Schneeflocke sticht dem Betrachter ins Auge. In der Mitte der Schneeflocke sieht man eine Weinrebe. Unter der Schneeflocke wird, in Form eines Schriftbandes, gleich eine Erklärung für die Skulptur mitgeliefert. Auf dem Schriftband sind sowohl der Name und das Wappen der Stadt zu sehen als auch die Aussage, dass Bingen Dromersheim der Geburtsort des Eisweins ist. Dieser wurde das erste Mal am 11. Februar 1830 gelesen. Dem wollen die Dromersheimer mit dieser Kreiselkunst gedenken und darauf aufmerksam machen, wo der Eiswein erfunden wurde.

Thema: Bingen | Kommentare (0) | Autor:

Annweiler – Die Libelle

Dienstag, 4. Oktober 2011 16:19

Die Libelle im Kreisverkehr in Annweiler

Annweiler
Eine Libelle auf dem Kreisel, das hört sich im ersten Moment skurril an. Denn Natur und Verkehr bekommen sich an der ein oder anderen Stelle in die Haare. Doch nicht so in Annweiler, wo eine rund 7,5 Meter hohe Libelle thront. Annweiler ist eine Stadt in Rheinland-Pfalz mit knapp 7000 Einwohner und liegt zwischen Karlsruhe im Süden und Kaiserslautern im Norden direkt am westlichen Eintritt zu dem Naturpark Pfälzer Wald. Dieser ist das größte Waldgebiet in ganz Deutschland. Bekannt ist Annweiler durch seine Lage in einem schönen Weingebiet, nördlich des nahen Elsass, seiner Burg Trifels, dem sanierten Stadtkern mit herrlichen Altbauten und für seine Libelle auf dem Kreisel.

Seit 2006 ziert das Kunstwerk von Luice Wegmann und Daniel Moriz Lehr den Verkehrsknoten im Osten der Stadt, zwischen der Straße Burgenring und Landauer Straße. Autofahrer begegnen der Libelle, wenn sie aus dem Süden von Karlsruhe auf der Autobahn A65 in den Norden fahren, und können hier bei Landau in der Pfalz einen Ausflug zu dem Kreisel machen. Von Landau in der Pfalz geht es über die Bundesstraße 10 westlich nach Annweiler. Auch von Süden führt die Bundesstraße 48 nach Annweiler, Autofahrer kommen hier an der westlichen Seite der Stadt an. Aus der nördlichen Richtung nach Süden führt die Bundesstraße 48 direkt durch den Pfälzer Wald nach Annweiler und führt dort weiter über die Bundesstraße 10 durch die Stadt zu dem Kreisel mit der Libelle.

Thema: Weinstraße | Kommentare (3) | Autor:

Heiligenhafen – The Race

Dienstag, 6. September 2011 19:57

Heiligenhafen

The Race – ein Synonym für die Dynamik der Stadt Heiligenhafen

Eine heutige Einsendung erreichte uns von der Stadtverwaltung aus Heiligenhafen, die Stadt Heiligenhafen liegt im Kreis Ostholstein – also im Bundesland Schleswig-Holstein.

Am 27.09.2006 wurde die Kreisverkehrsanlage am Wilhelmplatz nach einer Bauzeit von über 11 Monaten fertig gestellt und deren Bestimmung übergeben.

Das Zentrum des Platzes konnte mit markanten Segeln gestaltet werden, um dem Segelmekka der Ostsee neue Impulse zu geben. „The Race – ein Synonym für die Dynamik der Stadt Heiligenhafen„, so der Designer und Förderer Frank Maass anlässlich der Eröffnung.

Nicht nur der Kreisel wurde gestaltet sondern auch die neue Bushaltespur und ein Neubau der Sanitär Einrichtungen wurden an dem Wilhelmplatz vorgenommen , die Kosten des Umbaus und der Erweiterung beliefen sich laut Herrn Maurer von der Stadt Heiligenhafen auf über 760.000,00€

Das Kunstwerk:

Zwei Segelyachten fahren mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Süden. Der Wind ist stark und die Segel der beiden Yachten sind gerefft. Beide Boote sind nahezu gleichauf. Ein Matchrace findet statt und die Luft knistert vor Spannung. Jedes Manöver zwingt die Crew des anderen Bootes zum Gegenmanöver. Die Szene ist voller Energie: Der Wind, die Sonne und die beiden Yachten bilden eine Synergie, die den Betrachter in seinen Bann zieht. Die Energie springt auf den Betrachter über. Das Licht wird in den beiden Großsegeln reflektiert und erhellt die umgebenden Flächen. „The Race“ ist nicht nur Kunst oder Skulptur – „The Race“ ist Realität.

Thema: Einsendungen | Kommentare (0) | Autor:

Enkenbach-Alsenborn – Der Pflug

Sonntag, 4. September 2011 16:17

Enkenbach-Alsenborn

Ein Elefant ist am Pflug eines Mannes in Enkenbach-Alsenborn eingespannt

Es ist ein wahrlich seltsames Bild, das eine Kreiselkunst in Enkenbach-Alsenborn bietet. Ein Mann am Pflug geht hinter einem Elefanten her, der wie ein Ochse eingespannt ist und den Pflug zieht. Die ungewohnte Ansicht ist am 20. Juni 2006 der Welt offenbart worden. Dabei gab es sogar ein kleines Fest, mit Musik und zahlreichen Gästen. Besucher können sich die Frage stellen, ob die Bewohner sehr kreativ oder gar verrückt sind, wenn sie sich solche Kunstwerke auf den Kreisel stellen, und hat dabei nicht ganz unrecht. Das Verrückte ist aber nicht, dass die Kreiselkunst mit einem am Pflug ziehenden Elefanten nun auf dem Kreisel steht, weil es vielleicht eine besonders lustige Idee im Gemeinderat war, sondern dass sich hinter diesem Bildnis eine wahre Geschichte verbirgt, nämlich die Geschichte vom pflügenden Elefanten aus Enkenbach-Alsenborn. Dies ist nämlich sehr stark mit der Geschichte der Gemeinde verbunden, doch die ganze Wahrheit kommt noch später.

Thema: Kaiserslautern/Gemeinde | Kommentare (1) | Autor:

Kusel – die drei Musikanten

Sonntag, 31. Juli 2011 19:50

Kusel

Die Musikanten in Kusel

Der Kreisel in Kusel zeigt drei Musikanten und der geneigte Autofahrer wird sich vielleicht denken, dass es hier eine besondere Kapelle oder Orchester in Kusel gibt. Doch diese Kreiselkunst ist eher ein Gedenken an eine schwere Zeit, in der sich die Menschen als Musikanten ihr Brot verdienen mussten. Einige wurden Berühmtheiten, brachten es zu Wohlstand und andere zog es hinaus in die Welt. Daher ist diesen Musikanten heute nicht nur eine Dauerausstellung in der Burg Lichtenfels gewidmet, sondern auch ein Kreisel inmitten der Bundesstraße 420 in Kusel.

Kusel ist eine Stadt mit knapp 5000 Einwohnern. Die Stadt liegt im Westen von Deutschland über dem Elsaß in Rheinland-Pfalz. Die Altstadt bietet einen herrlichen Blick in alte Gassen und Straßen, mit gut erhaltenen alten Bauwerken. Das Pfarramt St. Ägidius ist selbst noch ein altes, aber sehr gut erhaltenes Bauwerk. Dabei kann das Gebiet neben der Burg Lichtenfels einige weitere Sehenswürdigkeiten aufwarten. Darunter sind die Burg Lichtenberg am Thallichtenberg, die Ruine Michelsburg, die Frauenburg, die Ruine Altwolfstein, die Wasserburg oder die Ruine Neuwolfstein. Als anerkannte Naturdenkmäler sind hier das Römerdenkmal, die Viergöttersteine, das Mithras-Denkmal oder die Dietschweiler Mühle bekannt. Für die Freizeitgestaltung bietet Kusel nicht nur kulturelle Bauten, sondern auch Erlebnisausflüge in das Besichtigungskalkbergwerk, einen Bienenlehrpfad, Hochseilgarten, das Naturfreibad Weiher, die Sittichfarm oder den Wildpark Potzberg. Kurs gesagt, ist Kusel eine attraktive Stadt für Ausflügler.
Die Geschichte der Stadt geht bis in das 9. Jahrhundert zurück. Von da an war es ein langer Weg mit Spaltung, gerade durch die Nähe zu Frankreich, bis es die heutige Form und Größe angenommen hat. Ein bekanntes Kind der Stadt Kusel ist unter anderem Axel Weber, der Bundesbankpräsident. Daneben stammen aus Kusel Politiker, Fußballspieler und Wissenschaftler. Miroslav Klose ist zwar hier nicht geboren, lebte aber mit 8 Jahren hier, bis er dann weiterzog. Mit dem Auto kommt man über die Autobahn A62 nach Kusel, die im Süden mit der A6 in Richtung Kaiserslautern kreuzt. Die Landstraße 420 aus Richtung Osten und von der 423 von Süden führen nach Kusel. Die nächsten Städte sind Kaiserslautern im Südosten und Saarbrücken im Westen, nahe der französischen Grenze.

Thema: LK Kusel | Kommentare (3) | Autor:

Brücken in Rheinland-Pfalz

Samstag, 16. Juli 2011 15:38

Brücken

Der Diamant in Brücken und auf der Brücke

Die Gemeinde Brücken liegt nördlich der A62, südlich von dem großen Waldgebiet. Brücken liegt aber auch ganz an der Grenze von Rheinland-Pfalz zum Saarland. Selbst hat Brücken noch etwa 2500 Einwohner und liegt nördlich über dem Elsaß. Die Kreiselkunst in Brücken spiegelt seine Geschichte wieder, als an dem Ort Diamanten geschliffen wurden. Der Kreisel selbst besteht aus einer großen schwarzen Brücke, durch deren Mitte ein großer Metallstab geht und eine Scheibe installiert ist. Die Scheibe ist als Symbol für die Schleifschreibe gedacht. Gerade auf einer Seite auf dieser Schleifscheibe thront eine Nachbildung eines Diamanten unter dem großen Schild. Ein imposantes Bauwerk, mitten in der Gemeinde. Geschmückt und verziert wird der Kreisel durch Kiesflächen, mehr oder weniger großen Steinen. Einzelne Flächen sind mit Erde ausgestattet, auf denen Pflanzen wachsen. Die Kreiselfläche selbst wird nochmals durch einen breiten Streifen mit Pflastersteinen umrandet, bevor die Straße beginnt. So nimmt der Kreisel Bezug zu der Geschichte der Gemeinde. Heute werden in Brücken keine Diamanten mehr geschliffen.

Thema: LK Kusel | Kommentare (0) | Autor:

Birkenfeld – Campus Kreisel

Samstag, 9. Juli 2011 21:38

Birkenfeld

Auf dem Kreisel in Birkenfeld steht eine Skulptur einer Solarzelle

Die Kreisstadt Birkenfeld liegt im Dreieck Kaiserslautern, Trier und Saarbrücken. Im Süden verläuft die Autobahn A 62 von der A 6 Richtung Kaiserslautern kommen erst nach Norden hoch und dann Richtung Westen, wo Sie bei Nonnweiler auf die A 1 trifft. Die Bundesstraße 41 führt direkt von Birkenfeld nach Süden auf die Autobahn. Kurz vor dem Anschluss an die A 62 liegt ein kleiner Ort Neubrücke und der Umwelt Campus Birkenfeld, an dem unser Kreisel liegt. Er befindet sich an der Zufahrt von der Saarstraße zum Campusgelände. Die Kreisstadt hat Birkenfeld eine eigene Fachhochschule, die noch zur Fachhochschule Trier gehört. Hier werden, wie der Name Umwelt Campus schon sagt, überwiegend Studiengänge mit Schwerpunkt Umwelttechnik angeboten. Die Bandbreite fängt bei Umweltplanung und Umwelttechnik mit den Fächern Produktionstechnologie, Physikingenieurwesen oder Maschinenbau an und geht über den Fachbereiche Umweltrecht und Umweltwirtschaft.

Seit dem Bau im Jahre 1996 haben sich hier Institute wie das Institut für Stoffstrommanagement oder das Zentrum für kommunales Umweltrecht angesiedelt. Das sei deshalb so ausgiebig erklärt, weil unser Kreisel hier eine Säule mit einem aufgebauten Solardach als Kreiselkunst hat. So ist der Kreisel eigentlich ein Symbol der Fachhochschule. Ansonst ist der Kreisel mit nichts bebaut, nur ein großer Mast mit einer Sammlung mit insgesamt 24 Sonnenkollektoren, die auch echt sind und Strom von der Sonne sammeln. Die gesamte Fläche ist mit einem Winkel von etwa 45 Grad geneigt, natürlich mit der Kollektorfläche in Richtung Süden. Diese Kreiselkunst ist ein echter Hingucker! Was mit dem von dort gewonnenen Strom passiert und verbraucht wird, ist nicht bekannt. Der Kreisel ist mit von einer Umrandung mit Pflastersteinen umbaut, sodass auch LKW Fahrer noch gut ihren Weg fahren können. Auch ist die Kollektorfläche hoch genug gebaut, sodass der Verkehr immer im Blick bleiben kann.

Thema: LK Birkenfeld | Kommentare (0) | Autor: