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Kirn

Montag, 20. Mai 2013 17:45

Kirn – Blumenkreisel

Kirn

Genau durchdachte Bepflanzung auf dem Kirner Kreisel

Kirn ist eine Stadt in Rheinland-Pfalz, die über 8.000 Einwohner zählt, und die landschaftlich vom Nahetal und dem Tal des Hahnenbachs bestimmt wird. Die Stadt Kirn ist durch die Anbindung an Mainz und Saarbrücken über die B 41 sehr gut zu erreichen. Doch auch die Zug- und Flugverbindungen sind gut ausgebaut und können zur Anreise nach Kirn benutzt werden.

Bei einem Aufenthalt in Kirn sollte auf jeden Fall die Kyrburg besucht werden, die das Wahrzeichen der Stadt ist, und von wo aus Kirn im 12. Jahrhundert regiert worden war. Sehr sehenswert ist daneben auch die Burgruine Kallenfels sowie das Schloss Wartenstein. Am besten erkundet man die Burgen und Schlösser in der Umgebung Kirns auf der Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße. Neben den Burgen gibt es aber noch weitere interessante Gebäude in Kirn, die man gesehen haben sollte. Dazu gehört zum Beispiel das Rathaus der Stadt, welches noch heute genutzt wird, obwohl es schon sehr alt ist. Geschichtlich ist an Kirn vor allem auch interessant, dass dort der berühmteste Räuber in ganz Deutschland im 18. Jahrhundert verhaftet worden war. Schinderhannes, der in der Gegend um Kirn sein Unwesen trieb, entkam aber sehr bald wieder.

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Kirn – die alte Stadt des Leders

Donnerstag, 5. Mai 2011 19:46

Kirn – die alte Stadt des Leders bringt seine Geschichte als Kreiselkunst zu Tage

Kirn

In der Stadt Kirn gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die auf seine alte Geschichte zurückblicken lassen. Neben der Kyrburg, das Wahrzeichen der Stadt Kirn, ist hier noch die evangelische Kirche, die fürstliche Kellerei oder das im 18. Jahrhundert entstandene Rathaus zu besichtigen. Neben der Kyrburg, die erstmals im 12. Jahrhundert in Urkunden namentlich erscheint, ist in der Stadt Kirn auch das Schloss Amalienlust beheimatet. Als ein Export-Produkt gilt das KIRNER Pils, das über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt ist. Die Stadt auf der westlichen Seite des Landkreises Bad Kreuznach ist geprägt von seinen Lederprodukten und die Stadt zeigt deutlich die Spuren von diesem Wirtschaftszweig. Leider sind heute nur noch die Verwaltungsbüros der großen Hersteller zu finden, weniger aber die Produktionsstätten. Als Andenken an die alten Zeiten und die einst große Lederherstellung der Stadt erinnert der heutige Kreisel, mit seiner großen Holztrommel.

Der Kreisel befindet sich an der Straße zum Schwimmbad, ganz in der Nähe der Schule. Hier steht also ein Holzfass auf der Kreiselfläche, bei dem man, ohne Kenntnis von der alten Geschichte der Stadt, auf ein Weinfass schließen würde. Die Region und Umgebung legt dies auch eigentlich Nahe. Es ist ersichtlich, dass dieses Kunstwerk wirklich sein musste, um das Gewerbe der Stadt, von dem die Stadt so geprägt war und zum Teil heute noch ist, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Das Holzfass diente früher der Bearbeitung des Leders, vor allem zur Reinigung. Von zwei Stahlträgern links und rechts in Rot steht das Fass in der Mitte des Kreisels. Man befürchtet fast, dass es von den roten Böcken herunter rollt. Doch dazu besteht kein Anlass, es steht fest in der Mitte, von Steinen umgeben. Drum herum ist die Fläche des Kreisels schön mit kleinen Hecken mit einem Radius bepflanzt, die ein kleines Blumenbeet zur Straße hin einschließen.

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