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Sprendlingen im Kreisverkehr

Donnerstag, 7. November 2013 17:04

Sprendlinger Kunst auf dem Kreisverkehr

sprendlingen

Sprendlingen ist ein Ort mit 4.000 Einwohnern im Süden des Landkreises Mainz-Bingen und gehört zum Bundesland Rheinland-Pfalz. Die nächsten größeren Städte sind Mainz und Bad Kreuznach. Auch der Rhein ist nur wenige Kilometer von Sprendlingen entfernt. Man erreicht den Ort am besten mit dem Zug oder über die A61, die direkt an Sprendlingen vorbeigeht. Doch auch die B50 durchquert die Gemeinde und kann befahren werden, wenn man den Ort besuchen möchte.

Der Kaiser Karl der Kahle verschenkte den Ort im Jahre 877 an ein Kloster. Dieses war das Stift der Heiligen Gertrude zu Nivelle. Daher hat der Stadtteil mit dem Namen Gertrudenviertel seine Benennung. Dieses Viertel ist sehr interessant, da dort viele ältere Gebäude erhalten sind. Garten gestalten hies es oftmals in diesen alten Vierteln von Sprendlingen. Auf einem Berg in Sprendlingen wurden Reste von zehn Millionen Jahre alten Säugetieren gefunden. Die Ausgrabungsstätte kann ebenfalls bewundert werden. Sprendlingen ist nahezu ideal für mindestens einen Tagesausflug, wenn man sich neben der Kreiselkunst auch etwas für Archäologie interessiert.

Der Kreisel in der Oberhilbersheimerstraße ist mit grünem Rasen bepflanzt und wird durch vier Streifen mit lilafarbenen Blumen und Pflanzen in vier Stücke geteilt. Auf den ersten Blick sieht man nicht alle Gestaltungselemente, die auf dem Kreisel zu sehen sind. Man muss sich den Kreisel öfter ansehen, bis man alles Sehenswerte daran entdeckt hat. Zwei von diesen Quartalen werden mit Wappen aus farbigen Steinen verziert. Eines davon ist das Wappen von Sprendlingen. Das andere Wappen gehört zu einer kleinen Gemeinde aus Frankreich mit dem Namen Longecourt-en-Plaine. Dies ist eine der beiden Partnergemeinden Sprendlingens.

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Ein Kreisel für Wittlich

Sonntag, 17. Juni 2012 18:05

Ein Kreisel für Wittlich

Wittlich

Wegeleitsystem in und für Wittlich

Die Stadt Wittlich liegt in der Nähe von Trier und gehört zu Rheinland-Pfalz. Man erreicht die Stadt bequem über die Autobahn A1, die direkt durch das Stadtgebiet Wittlich verläuft. Auch die A60 ist Wittlich sehr nahe und kann, genau wie die B49 und die B50, befahren werden, um die Stadt zu erreichen. Da auch die Zug- und Flugverbindungen sehr gut sind, ist Wittlich eine beliebte Stadt bei Besuchern und Touristen. Auch ohne Orientierungssysteme. Einfach zu erreichen bezaubert die Stadt ihre Besucher mit dem Flair der Vergangenheit und der langen Geschichte.

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Thalfang und seine Kreiselkunst

Montag, 28. Mai 2012 13:31

Thalfang

Thalfang
Lebensadern der Zivilisation
Das in der Rheinland-Pfalz liegende Thalfang befindet sich im westlichen Teil von Hunsrück und ist eingebettet in eine sehr idyllische Umgebung. Große Straßen sucht man dort vergeblich, man erreicht Thalfang am besten mit dem Auto über die Hunsrückhöhenstraße.
Thalfang ist vor allem deshalb als Urlaubsort so beliebt, weil es nah an der Grenze zu Luxemburg liegt und auch Trier, die Mosel und der Erbeskopf nicht weit entfernt sind. Am meisten schätzen Besucher des Ortes aber die idyllische Lage, die Ruhe und die Abgeschiedenheit, in der man gut entspannen kann. Bei dem alten Bahnhofsgebäude aus dem 20. Jahrhundert, das im Fachwerkstil gebaut wurde, ist ebenfalls ein Besuch sehr empfehlenswert. Geschichtlich ist Thalfang weniger bedeutend, was an der geringen Einwohnerzahl liegt. So leben heute etwa 1770 Personen im Luftkurort Thalfang. Das erste Mal wurde der Ort im Jahre 632 erwähnt, hieß damals aber noch Thalfinck. Aufgrund der Beschlüsse des Wiener Kongresses wurde Thalfang im Jahre 1815 zu Preußen zugeordnet. 1920 hat Erich Honecker in Thalfang gearbeitet. Er half dort als Dachdecker beim Bau des Rathauses.
Der Kreisel in der Bahnhofstraße von Thalfang ist am Rand grün und unauffällig bepflanzt und lenkt den Blick somit auf die Skulptur in der Mitte des Kreisels. Die Skulptur besteht aus drei dicken Metallrohren, die senkrecht aus der Erde kommen und mehreren kleineren Rohren, die sich teilweise um die dicken Rohre schlingen und zum Teil in die Erde gehen. Laut dem Künstler, der den Entwurf gefertigt hat, soll die 3,50 Meter hohe Skulptur die Lebensadern der Zivilisation darstellen. Damit sind die Telefonleitungen gemeint, die sehr wichtig in der heutigen Zeit sind. Das Kunstwerk wirkt auf den ersten Blick, als wären die Kabel für die Telekommunikation grob aus der Erde gezogen worden, da die Metallröhren teilweise nur halb zu sehen sind und die drei großen Rohre oben wie abgeschnitten wirken.

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Föhren

Donnerstag, 15. März 2012 18:22

Föhren

In Föhren ein Baum als Symbol für alle Bäume

Föhren liegt in der Nähe von Trier, das direkt bei der Grenze zu Luxemburg zu finden ist, und gehört zum Bundesland Rheinland-Pfalz. Diese kleine Gemeinde besitzt einen eigenen Flugplatz, weshalb man mit der richtigen Maschine, auch nach Föhren einfliegen kann. Fährt man mit dem Auto, erreicht man den Ort am besten über die Bundesstraße 1, die nicht weit entfernt ist. Die Landschaft Föhrens wird vor allem durch die Wittlicher Senke und den Meulenwald bestimmt.
Der Meulenwald ist ein Anziehungspunkt für Touristen, weil auch sehr viele Bäume dort wachsen, die in Deutschland nicht heimisch sind. Sie wurden ursprünglich angepflanzt, weil erforscht werden sollte, ob sie in unseren Breitengraden gedeihen können, und sind teilweise immer noch erhalten. Sogar Urweltmammutbäume stehen in diesem Wald, von denen bis 1941 gedacht wurde, sie wären ausgestorben. Angeblich spukt es in diesem Wald sogar. Zum einen soll der Geist des Erzbischofs Milo von Trier, der als Tyrann bekannt war, noch heute im Meulenwald herumwandeln, da er bei einem Jagdunfall in diesem Wald umkam. Ein noch älterer Geist im Meulenwald ist der römische Statthalter Rictius Varus, der im dritten Jahrhundert die Christen verfolgte und deshalb keine Ruhe finden soll.
Der Kreisel liegt im Industrie Park Trier auf der Straße L48 und hat eine sehr großzügige Grünfläche. In der Mitte dieser Fläche steht die Skulptur und zieht die Blicke auf sich. Es handelt sich bei der Skulptur um eine Art Baum aus Metall, der sich hoch in die Luft rankt und mit seinen Ästen eine Kugel umschließt. Das Landschaftsbild wird von dieser Figur dominiert, da sie sehr groß ist, die direkte Umgebung jedoch nicht stark bebaut wurde. Die Skulptur könnte ein Symbol für den Meulenwald sein. Der Baum rankt sich um eine Kugel, also um die ganze Erde. Im Meulenwald sind Bäume aus allen Teilen der Welt zu finden, was durch die Kreiselkunst verdeutlicht werden soll.

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Brücken in Rheinland-Pfalz

Samstag, 16. Juli 2011 15:38

Brücken

Der Diamant in Brücken und auf der Brücke

Die Gemeinde Brücken liegt nördlich der A62, südlich von dem großen Waldgebiet. Brücken liegt aber auch ganz an der Grenze von Rheinland-Pfalz zum Saarland. Selbst hat Brücken noch etwa 2500 Einwohner und liegt nördlich über dem Elsaß. Die Kreiselkunst in Brücken spiegelt seine Geschichte wieder, als an dem Ort Diamanten geschliffen wurden. Der Kreisel selbst besteht aus einer großen schwarzen Brücke, durch deren Mitte ein großer Metallstab geht und eine Scheibe installiert ist. Die Scheibe ist als Symbol für die Schleifschreibe gedacht. Gerade auf einer Seite auf dieser Schleifscheibe thront eine Nachbildung eines Diamanten unter dem großen Schild. Ein imposantes Bauwerk, mitten in der Gemeinde. Geschmückt und verziert wird der Kreisel durch Kiesflächen, mehr oder weniger großen Steinen. Einzelne Flächen sind mit Erde ausgestattet, auf denen Pflanzen wachsen. Die Kreiselfläche selbst wird nochmals durch einen breiten Streifen mit Pflastersteinen umrandet, bevor die Straße beginnt. So nimmt der Kreisel Bezug zu der Geschichte der Gemeinde. Heute werden in Brücken keine Diamanten mehr geschliffen.

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Worms – Indirektes Licht

Mittwoch, 6. Juli 2011 21:48

Worms

Licht auf dem Kreisel – Brunhilder Brücke in Worms

Worms, die Stadt in der oberreihnischen Tiefebene, beherbergt nicht nur die berühmte Niebelungenbrücke, den Dom und gilt als einer der ältesten Städte in Deutschland. Sie ist auch eine Stadt mit richtig schönen Kreiseln. An der Brunhilder Brücke treffen die Autofahrer auf der westlichen Seite der Brücke auf den Kreisel mit der Straßenlaterne. Die Wormser denken einfach praktisch. Warum sollte man einen Kreisel nicht gleich mit einer Straßenlaterne ausstatten? Aber es wäre zu einfach und nicht schön, wenn der Kreisel eine gewöhnliche Straßenlaterne hätte. Die Laterne ist auf den ersten Blick gar nicht als solche zu erkennen, sondern zeigt ihren praktischen nutzen erst bei Dunkelheit. Indirektes Licht ist das Schlagwort, denn in der Laterne verbirgt sich die Lampe, die einfach nach oben strahlt. Dort trifft das Licht auf einen Spiegel, der das Licht bricht und verteilt. Diese Technik ist viel effektiver als eine einfache Lampe und erlaubt es, ein ansprechendes Design, fast ein eigenes Kunstwerk, aus der Lampe zu machen!

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Annweiler am Trifels – der christliche Einfluss

Dienstag, 28. Juni 2011 21:16

Annweiler am Trifels

Die Kreiselkunst in Annweiler am Trifels.

Die kleine Stadt Annweiler am Trifels mit ihren knapp 7000 Einwohnern liegt nördlich von Elsass-Lothringen, ganz im Westen von Deutschland im Bundesland Rheinland-Pfalz. Offiziell als Luftkurort anerkannt, fließt der Fluss Queich durch die kleine Stadt. Dass die Stadt schon sehr alt ist, ist nicht nur an den gut erhaltenen Gebäuden zu erkennen, besser gesagt an deren Architektur. Die Stadt wurde zum ersten Mal zu Anfang des 11. Jahrhunderts namentlich in Urkunden genannt. Aus dem 13. Jahrhundert ist das heutige Stadtwappen angelehnt, zeigt es auf der rechten Seite eine rote Burg in Form des Trifels und auf der linken Seite eine goldene Kirche. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt ist sicherlich die beschaulich romantische Altstadt mit den Pflastersteinen und den Häusern im alten Stil gebaut, vor deren Fenstern hier und da Blumenkästen ausgehangen sind. Im Sommer findet hier auch das Richard-Löwenher-Fest statt, ein mittelalterlicher Markt. Besonders einladend ist der sogenannte Schipkapass, eine Straße inmitten der Altstadt. Die Stadt kann auch die Reichsburg Trifels vorweisen, eine Burg auf dem Berg aus rötlichem Stein. Heute lebt die Stadt aber hauptsächlich von der Industrie, also recht modern.

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Haßloch – Der bunte Kreisel

Samstag, 25. Juni 2011 19:37

Haßloch

Bunte Kreiselkunst thront in Haßloch, dem Testdorf der Konsumforschung

Haßloch liegt wie Annweiler oberhalb von Elsass-Lothringen, nur etwas weiter im Lande östlich. Die mehr als 22 000 Einwohner leben aber in einem Dorf oder besser gesagt, einer verbandsfreien Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Für so eine große Bewohneranzahl ist das schon außergewöhnlich. Doch das ist nicht das einzig Außergewöhnliche an der Gemeinde. Haßloch ist eine Stadt für die Konsumforschung. Hier werden Produkte getestet, live an den Menschen. Die Bewohner der Gemeinde haben in ihren Supermärkten und Einkaufszentren die Produkte schon vorab zur Verfügung, bevor sie im gesamten Bundesgebiet zur Verfügung stehen. Auch die TV-Werbung und ganze Zeitschriften werden auf die neuen Produkte speziell auf Haßloch zugeschnitten. Wer also neue Trends sucht, der muss nach Haßloch kommen. Die Bewohner von Haßloch bestimmen zum Teil mit, was der Rest Deutschland später zu Gesicht bekommt. Das Gebiet war schon etwa 5000 vor Christus besiedelt und sogar der Kaiser Friedrich I. Barbarossa hat hier genächtigt.
Unsere Kreiselkunst aus Haßloch entspringt aber keineswegs der langen Geschichte der Stadt, noch nimmt sie Bezug auf die regionale Geschichte. Die Kreiselkunst ist im Gegensatz sehr modern gehalten, dafür ist sie ein bemerkenswertes Gebilde. Das liegt an den vielen Details der Figuren und Darstellungen. Auf einem länglichen Betonsockel ist ein wellenförmiger Banner aufgebracht, an dem die Schrift „Badeparadies Haßloch“ in bunter Schrift zu lesen ist. Vor dem Banner steht ein Junge in blauer Badehose und oberhalb von ihm ist ein rot-gelber Ball, auf dem zwei kleine Comic-Figuren stehen. Links ruht sich auf der Welle eine Nixe aus und schaut dem Jungen zu. Rechts von dem Jungen kletter ein anderer Junge auf die Welle hoch. Bemerkenswert sind hier nicht nur die detailreichen Figuren und Abbildungen, sondern auch die bunten Farben der Kreiselkunst. Sie thront auf einer Anhöhe von etwa 1,5 Meter Höhe, die mit Gras bewachsen ist.

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Großkarlbach – der Kreisel

Samstag, 18. Juni 2011 17:09

Großkarlbach Das Kunstwerk auf dem Kreisel an der Weinstraße in Groß-Karlbach

Die Stadt Großkarlbach ist ein beschaulicher Ort, der an der Weinstraße liegt. Das ist, genau genommen, im Bundesland Rheinland-Pfalz und Großkarlbach ist eine kleine Ortsgemeinde mit knapp 1200 Einwohnern. Durch das Dorf fließt der Fluss Eckbach und im Westen ragen die Berge empor, die für den Weinbau genutzt werden. Die Geschichte reicht dennoch weit zurück, bis ins 8. Jahrhundert und gehört heute zum Landkreis Bad Dürkheim. Dass eine kleine Gemeinde dennoch viel aufbieten kann, ist erstaunlich. Ganze 5 Mühlen von ehemals 7 Stück gibt es heute noch und in der Dorfmühle ist ein Mühlenmuseum untergebracht, das erst im Jahre 2007 liebevoll restauriert wurde. Vor den Türen ist es an einem Rad mit Überdachung zu erkennen. Dazu gibt es Veranstaltungen wie das Jazz-Festival, das an der Kampagne „Deutschland – Land der Ideen“ teilnahm, das von Bundespräsident Horst Köhler initiiert wurde. Daneben finden das Kändelgassenfest, der Kerwerummel und natürlich ein Weihnachtsmarkt statt. Ganz schön viel los für ein kleines Dorf.

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Car Terminal One in Worms

Samstag, 11. Juni 2011 21:50

Worms
Straßenkreuzer als Kunstwerk – „CarTerminal One“ auf dem Kreisel in der Stadtmitte von Worms
Als eine der ältesten Städte in Deutschland kann Worms auf eine reiche Geschichte und viele Denkmäler und wertvolle Gebäude blicken. Neben dem Dom oder dem Lutherdenkmal stehen hier die Nibelungenbrücke, der Wasserturm oder das Nibelungenmuseum. Doch ein besonderes Relikt ist für uns natürlich ein Kreisel. Der jetzige ist auch etwas ganz Besonderes. Er befindet sich direkt im Zentrum der Stadt. Was ihn so besonders macht, ist das Kunstwerk darauf. „CarTerminal One“ wurde es benannt und zeigt erstmal eine wirre Anzahl an Formen und Farben. Weiß man aber, dass dahinter der Künstler Momagic steht, wird das Kunstwerk erst richtig interessant. Momagic ist ein Kind Worms, wohnt heute in Berlin und hat schon viele Ausstellungen und Kunstwerke auf der ganzen Welt abgehalten und gezeigt. Unter anderem in Deutschland, Frankreich und Amerika. Sein Kreiselkunstwerk hat er vor etwa 10 Jahren der Stadt übergeben und seither können sich die Autofahrer daran ergötzen.

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