Sprendlingen im Kreisverkehr

Sprendlinger Kunst auf dem Kreisverkehr

sprendlingen

Sprendlingen ist ein Ort mit 4.000 Einwohnern im Süden des Landkreises Mainz-Bingen und gehört zum Bundesland Rheinland-Pfalz. Die nächsten größeren Städte sind Mainz und Bad Kreuznach. Auch der Rhein ist nur wenige Kilometer von Sprendlingen entfernt. Man erreicht den Ort am besten mit dem Zug oder über die A61, die direkt an Sprendlingen vorbeigeht. Doch auch die B50 durchquert die Gemeinde und kann befahren werden, wenn man den Ort besuchen möchte.

Der Kaiser Karl der Kahle verschenkte den Ort im Jahre 877 an ein Kloster. Dieses war das Stift der Heiligen Gertrude zu Nivelle. Daher hat der Stadtteil mit dem Namen Gertrudenviertel seine Benennung. Dieses Viertel ist sehr interessant, da dort viele ältere Gebäude erhalten sind. Garten gestalten hies es oftmals in diesen alten Vierteln von Sprendlingen. Auf einem Berg in Sprendlingen wurden Reste von zehn Millionen Jahre alten Säugetieren gefunden. Die Ausgrabungsstätte kann ebenfalls bewundert werden. Sprendlingen ist nahezu ideal für mindestens einen Tagesausflug, wenn man sich neben der Kreiselkunst auch etwas für Archäologie interessiert.

Der Kreisel in der Oberhilbersheimerstraße ist mit grünem Rasen bepflanzt und wird durch vier Streifen mit lilafarbenen Blumen und Pflanzen in vier Stücke geteilt. Auf den ersten Blick sieht man nicht alle Gestaltungselemente, die auf dem Kreisel zu sehen sind. Man muss sich den Kreisel öfter ansehen, bis man alles Sehenswerte daran entdeckt hat. Zwei von diesen Quartalen werden mit Wappen aus farbigen Steinen verziert. Eines davon ist das Wappen von Sprendlingen. Das andere Wappen gehört zu einer kleinen Gemeinde aus Frankreich mit dem Namen Longecourt-en-Plaine. Dies ist eine der beiden Partnergemeinden Sprendlingens.

Auf der Kuppe des Kreisels in der Oberhilersheimerstraße stehen zwei Skulpturen, die einen engen Bezug zur Geschichte der Stadt haben. Auf dem Kreisel sind ein Napoleonsturm und ein Kohlewagen vom Bergbau aufgebaut. Der Napoleonsturm symbolisiert eine Telegraphenstation, die zur napoleonischen Zeit auf der sogenannten Napoleonshöhe platziert war. Diese Station war für die damalige Zeit eine Neuerung und es ist im Gespräch, diesen Turm auf der Napoleonshöhe wieder nachzubauen.

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Datum: Donnerstag, 7. November 2013 17:04
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