Beiträge vom Mai, 2011

Kreiselkunst für die Ewigkeit

Donnerstag, 12. Mai 2011 19:13

In Rhens ist die Kreiselkunst für die Ewigkeit gemacht

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Die Stadt Rhens liegt gemütlich zwischen dem großen Rhein und der Mosel, genau unterhalb der Abzweigung der beiden Flüsse. Es ist klar, dass dieses Gebiet praktisch zum Kern des Weinbaus in der Region gehört und so ist die Stadt mit seinen knapp 3000 Einwohnern von der Reben und Kelterei geprägt. Dies ist auch in der Stadt sichtbar, erinnert beispielsweise die Sehenswürdigkeit des Weinkelters daran. Neben diesem Ausflugsziel hat die Stadt Rhens auch den Königsstuhl, das Viehtor, die Dionysiskirche, oder den romantischen Stadtkern mit den alten Stadthäusern zu bieten. Die Stadt Rhens liegt auch direkt an der östlichen Seite des Rheins, im Westen begrenzen Berghänge die Stadt. Bei soviel Geschichte ist klar, dass die Kreiselkunst den Bezug zur Geschichte aufnimmt.

Die Kreiselkunst ist hier wirklich eine Kunstfertigkeit. In einen großen braunen Stein sind zwei kleine und filigrane Bilder gemeiselt. Der Stein selbst steht mächtig auf der Mitte des Kreisels, etwa etwa 3 bis 4 Meter ragt er empor. Seine Form verschlankt sich in der Mitte, bevor er wieder einen kantigen Abschluss findet. Genau über der schlanken Mitte finden sich die zwei filigran gehauenen Bilder.

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Kirn – die alte Stadt des Leders

Donnerstag, 5. Mai 2011 19:46

Kirn – die alte Stadt des Leders bringt seine Geschichte als Kreiselkunst zu Tage

Kirn

In der Stadt Kirn gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die auf seine alte Geschichte zurückblicken lassen. Neben der Kyrburg, das Wahrzeichen der Stadt Kirn, ist hier noch die evangelische Kirche, die fürstliche Kellerei oder das im 18. Jahrhundert entstandene Rathaus zu besichtigen. Neben der Kyrburg, die erstmals im 12. Jahrhundert in Urkunden namentlich erscheint, ist in der Stadt Kirn auch das Schloss Amalienlust beheimatet. Als ein Export-Produkt gilt das KIRNER Pils, das über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt ist. Die Stadt auf der westlichen Seite des Landkreises Bad Kreuznach ist geprägt von seinen Lederprodukten und die Stadt zeigt deutlich die Spuren von diesem Wirtschaftszweig. Leider sind heute nur noch die Verwaltungsbüros der großen Hersteller zu finden, weniger aber die Produktionsstätten. Als Andenken an die alten Zeiten und die einst große Lederherstellung der Stadt erinnert der heutige Kreisel, mit seiner großen Holztrommel.

Der Kreisel befindet sich an der Straße zum Schwimmbad, ganz in der Nähe der Schule. Hier steht also ein Holzfass auf der Kreiselfläche, bei dem man, ohne Kenntnis von der alten Geschichte der Stadt, auf ein Weinfass schließen würde. Die Region und Umgebung legt dies auch eigentlich Nahe. Es ist ersichtlich, dass dieses Kunstwerk wirklich sein musste, um das Gewerbe der Stadt, von dem die Stadt so geprägt war und zum Teil heute noch ist, nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Das Holzfass diente früher der Bearbeitung des Leders, vor allem zur Reinigung. Von zwei Stahlträgern links und rechts in Rot steht das Fass in der Mitte des Kreisels. Man befürchtet fast, dass es von den roten Böcken herunter rollt. Doch dazu besteht kein Anlass, es steht fest in der Mitte, von Steinen umgeben. Drum herum ist die Fläche des Kreisels schön mit kleinen Hecken mit einem Radius bepflanzt, die ein kleines Blumenbeet zur Straße hin einschließen.

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