Kreiselkunst in Rhens für die Ewigkeit

In Rhens ist die Kreiselkunst für die Ewigkeit gemacht

stadt-rhens

Die Stadt Rhens liegt gemütlich zwischen dem großen Rhein und der Mosel, genau unterhalb der Abzweigung der beiden Flüsse. Es ist klar, dass dieses Gebiet praktisch zum Kern des Weinbaus in der Region gehört und so ist die Stadt mit seinen knapp 3000 Einwohnern von der Reben und Kelterei geprägt. Dies ist auch in der Stadt sichtbar, erinnert beispielsweise die Sehenswürdigkeit des Weinkelters daran. Neben diesem Ausflugsziel hat die Stadt Rhens auch den Königsstuhl, das Viehtor, die Dionysiskirche, oder den romantischen Stadtkern mit den alten Stadthäusern zu bieten. Die Stadt Rhens liegt auch direkt an der östlichen Seite des Rheins, im Westen begrenzen Berghänge die Stadt. Bei soviel Geschichte ist klar, dass die Kreiselkunst den Bezug zur Geschichte aufnimmt.

Die Kreiselkunst ist hier wirklich eine Kunstfertigkeit. In einen großen braunen Stein sind zwei kleine und filigrane Bilder gemeiselt. Der Stein selbst steht mächtig auf der Mitte des Kreisels, etwa etwa 3 bis 4 Meter ragt er empor. Seine Form verschlankt sich in der Mitte, bevor er wieder einen kantigen Abschluss findet. Genau über der schlanken Mitte finden sich die zwei filigran gehauenen Bilder.

Eines zeigt ein Kellergewölbe aus Stein gebaut, wie bei einer Burg. Die einzelneen Steinen und Treppenstufen, Vorbauten und Verzierungen sind genau abgebildet. Das andere Bild zeigt eine Kirche, ebenso fein und detailreich in den großen mächtigen Stein gehauen wie das Kellergewölbe auf der anderen Seite. Der Kirchturm auf dem Steinbild ragt empor, jedes kleine Dach, Fenster und Tür und jeder kleine Vorsprung ist zu erkennen, ja sogar jeder Holzbalken in der Baukonstruktion ist hier abgebildet.

Wer sich das genau ansehen möchte, der muss eine gute Kamera oder ein Fernglas dabei haben. Aber hier lohnt es sich, mal genauer hinzusehen. Auf dem Stein wurde echte Handwerkskunst vollbracht, die auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen ist.

Autor:
Datum: Donnerstag, 12. Mai 2011 19:13
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Rhens

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

Kommentar abgeben