Beiträge vom Juni, 2011

Annweiler am Trifels und der christliche Einfluss

Dienstag, 28. Juni 2011 21:16

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Die Kreiselkunst in Annweiler von christlichem Einfluss geprägt
Die kleine Stadt Annweiler mit ihren knapp 7000 Einwohnern liegt nördlich von Elsass-Lothringen, ganz im Westen von Deutschland im Bundesland Rheinland-Pfalz. Offiziell als Luftkurort anerkannt, fließt der Fluss Queich durch die kleine Stadt. Dass die Stadt schon sehr alt ist, ist nicht nur an den gut erhaltenen Gebäuden zu erkennen, besser gesagt an deren Architektur. Die Stadt wurde zum ersten Mal zu Anfang des 11. Jahrhunderts namentlich in Urkunden genannt. Aus dem 13. Jahrhundert ist das heutige Stadtwappen angelehnt, zeigt es auf der rechten Seite eine rote Burg in Form des Trifels und auf der linken Seite eine goldene Kirche. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt ist sicherlich die beschaulich romantische Altstadt mit den Pflastersteinen und den Häusern im alten Stil gebaut, vor deren Fenstern hier und da Blumenkästen ausgehangen sind. Im Sommer findet hier auch das Richard-Löwenher-Fest statt, ein mittelalterlicher Markt. Besonders einladend ist der sogenannte Schipkapass, eine Straße inmitten der Altstadt. Die Stadt kann auch die Reichsburg Trifels vorweisen, eine Burg auf dem Berg aus rötlichem Stein. Heute lebt die Stadt aber hauptsächlich von der Industrie, also recht modern.

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Der bunte Kreisel in Haßloch

Samstag, 25. Juni 2011 19:37

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Bunte Kreiselkunst thront in Haßloch, dem Testdorf der Konsumforschung

Haßloch liegt wie Annweiler oberhalb von Elsass-Lothringen, nur etwas weiter im Lande östlich. Die mehr als 22 000 Einwohner leben aber in einem Dorf oder besser gesagt, einer verbandsfreien Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Für so eine große Bewohneranzahl ist das schon außergewöhnlich. Doch das ist nicht das einzig Außergewöhnliche an der Gemeinde. Haßloch ist eine Stadt für die Konsumforschung. Hier werden Produkte getestet, live an den Menschen. Die Bewohner der Gemeinde haben in ihren Supermärkten und Einkaufszentren die Produkte schon vorab zur Verfügung, bevor sie im gesamten Bundesgebiet zur Verfügung stehen. Auch die TV-Werbung und ganze Zeitschriften werden auf die neuen Produkte speziell auf Haßloch zugeschnitten. Wer also neue Trends sucht, der muss nach Haßloch kommen. Die Bewohner von Haßloch bestimmen zum Teil mit, was der Rest Deutschland später zu Gesicht bekommt. Das Gebiet war schon etwa 5000 vor Christus besiedelt und sogar der Kaiser Friedrich I. Barbarossa hat hier genächtigt.
Unsere Kreiselkunst aus Haßloch entspringt aber keineswegs der langen Geschichte der Stadt, noch nimmt sie Bezug auf die regionale Geschichte. Die Kreiselkunst ist im Gegensatz sehr modern gehalten, dafür ist sie ein bemerkenswertes Gebilde. Das liegt an den vielen Details der Figuren und Darstellungen. Auf einem länglichen Betonsockel ist ein wellenförmiger Banner aufgebracht, an dem die Schrift „Badeparadies Haßloch“ in bunter Schrift zu lesen ist. Vor dem Banner steht ein Junge in blauer Badehose und oberhalb von ihm ist ein rot-gelber Ball, auf dem zwei kleine Comic-Figuren stehen. Links ruht sich auf der Welle eine Nixe aus und schaut dem Jungen zu. Rechts von dem Jungen kletter ein anderer Junge auf die Welle hoch. Bemerkenswert sind hier nicht nur die detailreichen Figuren und Abbildungen, sondern auch die bunten Farben der Kreiselkunst. Sie thront auf einer Anhöhe von etwa 1,5 Meter Höhe, die mit Gras bewachsen ist.

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Kreisel in Großkarlbach

Samstag, 18. Juni 2011 17:09

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Das Kunstwerk auf dem Kreisel an der Weinstraße in Groß-Karlbach

Die Stadt Groß-Karlbach ist ein beschaulicher Ort, der an der Weinstraße liegt. Das ist, genau genommen, im Bundesland Rheinland-Pfalz und Groß-Karlbach ist eine kleine Ortsgemeinde mit knapp 1200 Einwohnern. Durch das Dorf fließt der Fluss Eckbach und im Westen ragen die Berge empor, die für den Weinbau genutzt werden. Die Geschichte reicht dennoch weit zurück, bis ins 8. Jahrhundert und gehört heute zum Landkreis Bad Dürkheim. Dass eine kleine Gemeinde dennoch viel aufbieten kann, ist erstaunlich. Ganze 5 Mühlen von ehemals 7 Stück gibt es heute noch und in der Dorfmühle ist ein Mühlenmuseum untergebracht, das erst im Jahre 2007 liebevoll restauriert wurde. Vor den Türen ist es an einem Rad mit Überdachung zu erkennen. Dazu gibt es Veranstaltungen wie das Jazz-Festival, das an der Kampagne „Deutschland – Land der Ideen“ teilnahm, das von Bundespräsident Horst Köhler initiiert wurde. Daneben finden das Kändelgassenfest, der Kerwerummel und natürlich ein Weihnachtsmarkt statt. Ganz schön viel los für ein kleines Dorf.

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Car Terminal One in Worms

Samstag, 11. Juni 2011 21:50

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Straßenkreuzer als Kunstwerk – „CarTerminal One“ auf dem Kreisel in der Stadtmitte von Worms
Als eine der ältesten Städte in Deutschland kann Worms auf eine reiche Geschichte und viele Denkmäler und wertvolle Gebäude blicken. Neben dem Dom oder dem Lutherdenkmal stehen hier die Nibelungenbrücke, der Wasserturm oder das Nibelungenmuseum. Doch ein besonderes Relikt ist für uns natürlich ein Kreisel. Der jetzige ist auch etwas ganz Besonderes. Er befindet sich direkt im Zentrum der Stadt. Was ihn so besonders macht, ist das Kunstwerk darauf. „CarTerminal One“ wurde es benannt und zeigt erstmal eine wirre Anzahl an Formen und Farben. Weiß man aber, dass dahinter der Künstler Momagic steht, wird das Kunstwerk erst richtig interessant. Momagic ist ein Kind Worms, wohnt heute in Berlin und hat schon viele Ausstellungen und Kunstwerke auf der ganzen Welt abgehalten und gezeigt. Unter anderem in Deutschland, Frankreich und Amerika. Sein Kreiselkunstwerk hat er vor etwa 10 Jahren der Stadt übergeben und seither können sich die Autofahrer daran ergötzen.

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