Beiträge vom Juli, 2011

Drei Musikanten in Kusel

Sonntag, 31. Juli 2011 19:50

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Die Musikanten in Kusel
Der Kreisel in Kusel zeigt drei Musikanten und der geneigte Autofahrer wird sich vielleicht denken, dass es hier eine besondere Kapelle oder Orchester in Kusel gibt. Doch diese Kreiselkunst ist eher ein Gedenken an eine schwere Zeit, in der sich die Menschen als Musikanten ihr Brot verdienen mussten. Einige wurden Berühmtheiten, brachten es zu Wohlstand und andere zog es hinaus in die Welt. Daher ist diesen Musikanten heute nicht nur eine Dauerausstellung in der Burg Lichtenfels gewidmet, sondern auch ein Kreisel inmitten der Bundesstraße 420 in Kusel.

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Brücken/Pfalz

Samstag, 16. Juli 2011 15:38

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Der Diamant in Brücken und auf der Brücke
Die Gemeinde Brücken liegt nördlich der A62, südlich von dem großen Waldgebiet. Brücken liegt aber auch ganz an der Grenze von Rheinland-Pfalz zum Saarland. Selbst hat Brücken noch etwa 2500 Einwohner und liegt nördlich über dem Elsaß. Die Kreiselkunst in Brücken spiegelt seine Geschichte wieder, als an dem Ort Diamanten geschliffen wurden. Der Kreisel selbst besteht aus einer großen schwarzen Brücke, durch deren Mitte ein großer Metallstab geht und eine Scheibe installiert ist. Die Scheibe ist als Symbol für die Schleifschreibe gedacht. Gerade auf einer Seite auf dieser Schleifscheibe thront eine Nachbildung eines Diamanten unter dem großen Schild. Ein imposantes Bauwerk, mitten in der Gemeinde. Geschmückt und verziert wird der Kreisel durch Kiesflächen, mehr oder weniger großen Steinen. Einzelne Flächen sind mit Erde ausgestattet, auf denen Pflanzen wachsen. Die Kreiselfläche selbst wird nochmals durch einen breiten Streifen mit Pflastersteinen umrandet, bevor die Straße beginnt. So nimmt der Kreisel Bezug zu der Geschichte der Gemeinde. Heute werden in Brücken keine Diamanten mehr geschliffen.

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Campus Kreisel Birkenfeld

Samstag, 9. Juli 2011 21:38

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Auf dem Kreisel in Birkenfeld steht eine Skulptur einer Solarzelle
Die Kreisstadt Birkenfeld liegt im Dreieck Kaiserslautern, Trier und Saarbrücken. Im Süden verläuft die Autobahn A 62 von der A 6 Richtung Kaiserslautern kommen erst nach Norden hoch und dann Richtung Westen, wo Sie bei Nonnweiler auf die A 1 trifft. Die Bundesstraße 41 führt direkt von Birkenfeld nach Süden auf die Autobahn. Kurz vor dem Anschluss an die A 62 liegt ein kleiner Ort Neubrücke und der Umwelt Campus Birkenfeld, an dem unser Kreisel liegt. Er befindet sich an der Zufahrt von der Saarstraße zum Campusgelände. Die Kreisstadt hat Birkenfeld eine eigene Fachhochschule, die noch zur Fachhochschule Trier gehört. Hier werden, wie der Name Umwelt Campus schon sagt, überwiegend Studiengänge mit Schwerpunkt Umwelttechnik angeboten. Die Bandbreite fängt bei Umweltplanung und Umwelttechnik mit den Fächern Produktionstechnologie, Physikingenieurwesen oder Maschinenbau an und geht über den Fachbereiche Umweltrecht und Umweltwirtschaft.

Seit dem Bau im Jahre 1996 haben sich hier Institute wie das Institut für Stoffstrommanagement oder das Zentrum für kommunales Umweltrecht angesiedelt. Das sei deshalb so ausgiebig erklärt, weil unser Kreisel hier eine Säule mit einem aufgebauten Solardach als Kreiselkunst hat. So ist der Kreisel eigentlich ein Symbol der Fachhochschule. Ansonst ist der Kreisel mit nichts bebaut, nur ein großer Mast mit einer Sammlung mit insgesamt 24 Sonnenkollektoren, die auch echt sind und Strom von der Sonne sammeln. Die gesamte Fläche ist mit einem Winkel von etwa 45 Grad geneigt, natürlich mit der Kollektorfläche in Richtung Süden. Diese Kreiselkunst ist ein echter Hingucker! Was mit dem von dort gewonnenen Strom passiert und verbraucht wird, ist nicht bekannt. Der Kreisel ist mit von einer Umrandung mit Pflastersteinen umbaut, sodass auch LKW Fahrer noch gut ihren Weg fahren können. Auch ist die Kollektorfläche hoch genug gebaut, sodass der Verkehr immer im Blick bleiben kann.

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Indirektes Licht in Worms

Mittwoch, 6. Juli 2011 21:48

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Indirektes Licht auf dem Kreisel an der Brunhilder Brücke in Worms
Worms, die Stadt in der oberreihnischen Tiefebene, beherbergt nicht nur die berühmte Niebelungenbrücke, den Dom und gilt als einer der ältesten Städte in Deutschland. Sie ist auch eine Stadt mit richtig schönen Kreiseln. An der Brunhilder Brücke treffen die Autofahrer auf der westlichen Seite der Brücke auf den Kreisel mit der Straßenlaterne. Die Wormser denken einfach praktisch. Warum sollte man einen Kreisel nicht gleich mit einer Straßenlaterne ausstatten? Aber es wäre zu einfach und nicht schön, wenn der Kreisel eine gewöhnliche Straßenlaterne hätte. Die Laterne ist auf den ersten Blick gar nicht als solche zu erkennen, sondern zeigt ihren praktischen nutzen erst bei Dunkelheit. Indirektes Licht ist das Schlagwort, denn in der Laterne verbirgt sich die Lampe, die einfach nach oben strahlt. Dort trifft das Licht auf einen Spiegel, der das Licht bricht und verteilt. Diese Technik ist viel effektiver als eine einfache Lampe und erlaubt es, ein ansprechendes Design, fast ein eigenes Kunstwerk, aus der Lampe zu machen!

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