Beitrags-Archiv für die Kategory 'Autokreisel'

Kusel – die drei Musikanten

Sonntag, 31. Juli 2011 19:50

Kusel

Die Musikanten in Kusel

Der Kreisel in Kusel zeigt drei Musikanten und der geneigte Autofahrer wird sich vielleicht denken, dass es hier eine besondere Kapelle oder Orchester in Kusel gibt. Doch diese Kreiselkunst ist eher ein Gedenken an eine schwere Zeit, in der sich die Menschen als Musikanten ihr Brot verdienen mussten. Einige wurden Berühmtheiten, brachten es zu Wohlstand und andere zog es hinaus in die Welt. Daher ist diesen Musikanten heute nicht nur eine Dauerausstellung in der Burg Lichtenfels gewidmet, sondern auch ein Kreisel inmitten der Bundesstraße 420 in Kusel.

Kusel ist eine Stadt mit knapp 5000 Einwohnern. Die Stadt liegt im Westen von Deutschland über dem Elsaß in Rheinland-Pfalz. Die Altstadt bietet einen herrlichen Blick in alte Gassen und Straßen, mit gut erhaltenen alten Bauwerken. Das Pfarramt St. Ägidius ist selbst noch ein altes, aber sehr gut erhaltenes Bauwerk. Dabei kann das Gebiet neben der Burg Lichtenfels einige weitere Sehenswürdigkeiten aufwarten. Darunter sind die Burg Lichtenberg am Thallichtenberg, die Ruine Michelsburg, die Frauenburg, die Ruine Altwolfstein, die Wasserburg oder die Ruine Neuwolfstein. Als anerkannte Naturdenkmäler sind hier das Römerdenkmal, die Viergöttersteine, das Mithras-Denkmal oder die Dietschweiler Mühle bekannt. Für die Freizeitgestaltung bietet Kusel nicht nur kulturelle Bauten, sondern auch Erlebnisausflüge in das Besichtigungskalkbergwerk, einen Bienenlehrpfad, Hochseilgarten, das Naturfreibad Weiher, die Sittichfarm oder den Wildpark Potzberg. Kurs gesagt, ist Kusel eine attraktive Stadt für Ausflügler.
Die Geschichte der Stadt geht bis in das 9. Jahrhundert zurück. Von da an war es ein langer Weg mit Spaltung, gerade durch die Nähe zu Frankreich, bis es die heutige Form und Größe angenommen hat. Ein bekanntes Kind der Stadt Kusel ist unter anderem Axel Weber, der Bundesbankpräsident. Daneben stammen aus Kusel Politiker, Fußballspieler und Wissenschaftler. Miroslav Klose ist zwar hier nicht geboren, lebte aber mit 8 Jahren hier, bis er dann weiterzog. Mit dem Auto kommt man über die Autobahn A62 nach Kusel, die im Süden mit der A6 in Richtung Kaiserslautern kreuzt. Die Landstraße 420 aus Richtung Osten und von der 423 von Süden führen nach Kusel. Die nächsten Städte sind Kaiserslautern im Südosten und Saarbrücken im Westen, nahe der französischen Grenze.

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Brücken in Rheinland-Pfalz

Samstag, 16. Juli 2011 15:38

Brücken

Der Diamant in Brücken und auf der Brücke

Die Gemeinde Brücken liegt nördlich der A62, südlich von dem großen Waldgebiet. Brücken liegt aber auch ganz an der Grenze von Rheinland-Pfalz zum Saarland. Selbst hat Brücken noch etwa 2500 Einwohner und liegt nördlich über dem Elsaß. Die Kreiselkunst in Brücken spiegelt seine Geschichte wieder, als an dem Ort Diamanten geschliffen wurden. Der Kreisel selbst besteht aus einer großen schwarzen Brücke, durch deren Mitte ein großer Metallstab geht und eine Scheibe installiert ist. Die Scheibe ist als Symbol für die Schleifschreibe gedacht. Gerade auf einer Seite auf dieser Schleifscheibe thront eine Nachbildung eines Diamanten unter dem großen Schild. Ein imposantes Bauwerk, mitten in der Gemeinde. Geschmückt und verziert wird der Kreisel durch Kiesflächen, mehr oder weniger großen Steinen. Einzelne Flächen sind mit Erde ausgestattet, auf denen Pflanzen wachsen. Die Kreiselfläche selbst wird nochmals durch einen breiten Streifen mit Pflastersteinen umrandet, bevor die Straße beginnt. So nimmt der Kreisel Bezug zu der Geschichte der Gemeinde. Heute werden in Brücken keine Diamanten mehr geschliffen.

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Birkenfeld – Campus Kreisel

Samstag, 9. Juli 2011 21:38

Birkenfeld

Auf dem Kreisel in Birkenfeld steht eine Skulptur einer Solarzelle

Die Kreisstadt Birkenfeld liegt im Dreieck Kaiserslautern, Trier und Saarbrücken. Im Süden verläuft die Autobahn A 62 von der A 6 Richtung Kaiserslautern kommen erst nach Norden hoch und dann Richtung Westen, wo Sie bei Nonnweiler auf die A 1 trifft. Die Bundesstraße 41 führt direkt von Birkenfeld nach Süden auf die Autobahn. Kurz vor dem Anschluss an die A 62 liegt ein kleiner Ort Neubrücke und der Umwelt Campus Birkenfeld, an dem unser Kreisel liegt. Er befindet sich an der Zufahrt von der Saarstraße zum Campusgelände. Die Kreisstadt hat Birkenfeld eine eigene Fachhochschule, die noch zur Fachhochschule Trier gehört. Hier werden, wie der Name Umwelt Campus schon sagt, überwiegend Studiengänge mit Schwerpunkt Umwelttechnik angeboten. Die Bandbreite fängt bei Umweltplanung und Umwelttechnik mit den Fächern Produktionstechnologie, Physikingenieurwesen oder Maschinenbau an und geht über den Fachbereiche Umweltrecht und Umweltwirtschaft.

Seit dem Bau im Jahre 1996 haben sich hier Institute wie das Institut für Stoffstrommanagement oder das Zentrum für kommunales Umweltrecht angesiedelt. Das sei deshalb so ausgiebig erklärt, weil unser Kreisel hier eine Säule mit einem aufgebauten Solardach als Kreiselkunst hat. So ist der Kreisel eigentlich ein Symbol der Fachhochschule. Ansonst ist der Kreisel mit nichts bebaut, nur ein großer Mast mit einer Sammlung mit insgesamt 24 Sonnenkollektoren, die auch echt sind und Strom von der Sonne sammeln. Die gesamte Fläche ist mit einem Winkel von etwa 45 Grad geneigt, natürlich mit der Kollektorfläche in Richtung Süden. Diese Kreiselkunst ist ein echter Hingucker! Was mit dem von dort gewonnenen Strom passiert und verbraucht wird, ist nicht bekannt. Der Kreisel ist mit von einer Umrandung mit Pflastersteinen umbaut, sodass auch LKW Fahrer noch gut ihren Weg fahren können. Auch ist die Kollektorfläche hoch genug gebaut, sodass der Verkehr immer im Blick bleiben kann.

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Worms – Indirektes Licht

Mittwoch, 6. Juli 2011 21:48

Worms

Licht auf dem Kreisel – Brunhilder Brücke in Worms

Worms, die Stadt in der oberreihnischen Tiefebene, beherbergt nicht nur die berühmte Niebelungenbrücke, den Dom und gilt als einer der ältesten Städte in Deutschland. Sie ist auch eine Stadt mit richtig schönen Kreiseln. An der Brunhilder Brücke treffen die Autofahrer auf der westlichen Seite der Brücke auf den Kreisel mit der Straßenlaterne. Die Wormser denken einfach praktisch. Warum sollte man einen Kreisel nicht gleich mit einer Straßenlaterne ausstatten? Aber es wäre zu einfach und nicht schön, wenn der Kreisel eine gewöhnliche Straßenlaterne hätte. Die Laterne ist auf den ersten Blick gar nicht als solche zu erkennen, sondern zeigt ihren praktischen nutzen erst bei Dunkelheit. Indirektes Licht ist das Schlagwort, denn in der Laterne verbirgt sich die Lampe, die einfach nach oben strahlt. Dort trifft das Licht auf einen Spiegel, der das Licht bricht und verteilt. Diese Technik ist viel effektiver als eine einfache Lampe und erlaubt es, ein ansprechendes Design, fast ein eigenes Kunstwerk, aus der Lampe zu machen!

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Annweiler am Trifels – der christliche Einfluss

Dienstag, 28. Juni 2011 21:16

Annweiler am Trifels

Die Kreiselkunst in Annweiler am Trifels.

Die kleine Stadt Annweiler am Trifels mit ihren knapp 7000 Einwohnern liegt nördlich von Elsass-Lothringen, ganz im Westen von Deutschland im Bundesland Rheinland-Pfalz. Offiziell als Luftkurort anerkannt, fließt der Fluss Queich durch die kleine Stadt. Dass die Stadt schon sehr alt ist, ist nicht nur an den gut erhaltenen Gebäuden zu erkennen, besser gesagt an deren Architektur. Die Stadt wurde zum ersten Mal zu Anfang des 11. Jahrhunderts namentlich in Urkunden genannt. Aus dem 13. Jahrhundert ist das heutige Stadtwappen angelehnt, zeigt es auf der rechten Seite eine rote Burg in Form des Trifels und auf der linken Seite eine goldene Kirche. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt ist sicherlich die beschaulich romantische Altstadt mit den Pflastersteinen und den Häusern im alten Stil gebaut, vor deren Fenstern hier und da Blumenkästen ausgehangen sind. Im Sommer findet hier auch das Richard-Löwenher-Fest statt, ein mittelalterlicher Markt. Besonders einladend ist der sogenannte Schipkapass, eine Straße inmitten der Altstadt. Die Stadt kann auch die Reichsburg Trifels vorweisen, eine Burg auf dem Berg aus rötlichem Stein. Heute lebt die Stadt aber hauptsächlich von der Industrie, also recht modern.

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Haßloch – Der bunte Kreisel

Samstag, 25. Juni 2011 19:37

Haßloch

Bunte Kreiselkunst thront in Haßloch, dem Testdorf der Konsumforschung

Haßloch liegt wie Annweiler oberhalb von Elsass-Lothringen, nur etwas weiter im Lande östlich. Die mehr als 22 000 Einwohner leben aber in einem Dorf oder besser gesagt, einer verbandsfreien Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Für so eine große Bewohneranzahl ist das schon außergewöhnlich. Doch das ist nicht das einzig Außergewöhnliche an der Gemeinde. Haßloch ist eine Stadt für die Konsumforschung. Hier werden Produkte getestet, live an den Menschen. Die Bewohner der Gemeinde haben in ihren Supermärkten und Einkaufszentren die Produkte schon vorab zur Verfügung, bevor sie im gesamten Bundesgebiet zur Verfügung stehen. Auch die TV-Werbung und ganze Zeitschriften werden auf die neuen Produkte speziell auf Haßloch zugeschnitten. Wer also neue Trends sucht, der muss nach Haßloch kommen. Die Bewohner von Haßloch bestimmen zum Teil mit, was der Rest Deutschland später zu Gesicht bekommt. Das Gebiet war schon etwa 5000 vor Christus besiedelt und sogar der Kaiser Friedrich I. Barbarossa hat hier genächtigt.
Unsere Kreiselkunst aus Haßloch entspringt aber keineswegs der langen Geschichte der Stadt, noch nimmt sie Bezug auf die regionale Geschichte. Die Kreiselkunst ist im Gegensatz sehr modern gehalten, dafür ist sie ein bemerkenswertes Gebilde. Das liegt an den vielen Details der Figuren und Darstellungen. Auf einem länglichen Betonsockel ist ein wellenförmiger Banner aufgebracht, an dem die Schrift „Badeparadies Haßloch“ in bunter Schrift zu lesen ist. Vor dem Banner steht ein Junge in blauer Badehose und oberhalb von ihm ist ein rot-gelber Ball, auf dem zwei kleine Comic-Figuren stehen. Links ruht sich auf der Welle eine Nixe aus und schaut dem Jungen zu. Rechts von dem Jungen kletter ein anderer Junge auf die Welle hoch. Bemerkenswert sind hier nicht nur die detailreichen Figuren und Abbildungen, sondern auch die bunten Farben der Kreiselkunst. Sie thront auf einer Anhöhe von etwa 1,5 Meter Höhe, die mit Gras bewachsen ist.

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Großkarlbach – der Kreisel

Samstag, 18. Juni 2011 17:09

Großkarlbach Das Kunstwerk auf dem Kreisel an der Weinstraße in Groß-Karlbach

Die Stadt Großkarlbach ist ein beschaulicher Ort, der an der Weinstraße liegt. Das ist, genau genommen, im Bundesland Rheinland-Pfalz und Großkarlbach ist eine kleine Ortsgemeinde mit knapp 1200 Einwohnern. Durch das Dorf fließt der Fluss Eckbach und im Westen ragen die Berge empor, die für den Weinbau genutzt werden. Die Geschichte reicht dennoch weit zurück, bis ins 8. Jahrhundert und gehört heute zum Landkreis Bad Dürkheim. Dass eine kleine Gemeinde dennoch viel aufbieten kann, ist erstaunlich. Ganze 5 Mühlen von ehemals 7 Stück gibt es heute noch und in der Dorfmühle ist ein Mühlenmuseum untergebracht, das erst im Jahre 2007 liebevoll restauriert wurde. Vor den Türen ist es an einem Rad mit Überdachung zu erkennen. Dazu gibt es Veranstaltungen wie das Jazz-Festival, das an der Kampagne „Deutschland – Land der Ideen“ teilnahm, das von Bundespräsident Horst Köhler initiiert wurde. Daneben finden das Kändelgassenfest, der Kerwerummel und natürlich ein Weihnachtsmarkt statt. Ganz schön viel los für ein kleines Dorf.

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Car Terminal One in Worms

Samstag, 11. Juni 2011 21:50

Worms
Straßenkreuzer als Kunstwerk – „CarTerminal One“ auf dem Kreisel in der Stadtmitte von Worms
Als eine der ältesten Städte in Deutschland kann Worms auf eine reiche Geschichte und viele Denkmäler und wertvolle Gebäude blicken. Neben dem Dom oder dem Lutherdenkmal stehen hier die Nibelungenbrücke, der Wasserturm oder das Nibelungenmuseum. Doch ein besonderes Relikt ist für uns natürlich ein Kreisel. Der jetzige ist auch etwas ganz Besonderes. Er befindet sich direkt im Zentrum der Stadt. Was ihn so besonders macht, ist das Kunstwerk darauf. „CarTerminal One“ wurde es benannt und zeigt erstmal eine wirre Anzahl an Formen und Farben. Weiß man aber, dass dahinter der Künstler Momagic steht, wird das Kunstwerk erst richtig interessant. Momagic ist ein Kind Worms, wohnt heute in Berlin und hat schon viele Ausstellungen und Kunstwerke auf der ganzen Welt abgehalten und gezeigt. Unter anderem in Deutschland, Frankreich und Amerika. Sein Kreiselkunstwerk hat er vor etwa 10 Jahren der Stadt übergeben und seither können sich die Autofahrer daran ergötzen.

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Kreiselkunst in Rhens für die Ewigkeit

Donnerstag, 12. Mai 2011 19:13

In Rhens ist die Kreiselkunst für die Ewigkeit gemacht

stadt-rhens

Die Stadt Rhens liegt gemütlich zwischen dem großen Rhein und der Mosel, genau unterhalb der Abzweigung der beiden Flüsse. Es ist klar, dass dieses Gebiet praktisch zum Kern des Weinbaus in der Region gehört und so ist die Stadt mit seinen knapp 3000 Einwohnern von der Reben und Kelterei geprägt. Dies ist auch in der Stadt sichtbar, erinnert beispielsweise die Sehenswürdigkeit des Weinkelters daran. Neben diesem Ausflugsziel hat die Stadt Rhens auch den Königsstuhl, das Viehtor, die Dionysiskirche, oder den romantischen Stadtkern mit den alten Stadthäusern zu bieten. Die Stadt Rhens liegt auch direkt an der östlichen Seite des Rheins, im Westen begrenzen Berghänge die Stadt. Bei soviel Geschichte ist klar, dass die Kreiselkunst den Bezug zur Geschichte aufnimmt.

Die Kreiselkunst ist hier wirklich eine Kunstfertigkeit. In einen großen braunen Stein sind zwei kleine und filigrane Bilder gemeiselt. Der Stein selbst steht mächtig auf der Mitte des Kreisels, etwa etwa 3 bis 4 Meter ragt er empor. Seine Form verschlankt sich in der Mitte, bevor er wieder einen kantigen Abschluss findet. Genau über der schlanken Mitte finden sich die zwei filigran gehauenen Bilder.

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Wow ein Donutkreisel

Dienstag, 25. Januar 2011 12:06

Konz

Der Donutkreisel in Konz
Beim jetzigen Kreisen kommen wirklich Farben und Formen durcheinander. In Konz steht ein Kreisel, der nicht Fisch und nicht Fleisch ist, wie man sagen könnte. Denn der Kreisel ist in seiner Grundform oval. Besser noch gesagt ist es eine Ellipse und mehr länglich als rund. Übrigens haben wir schon über Kreisel in der Stadt Konz berichtet, sie ist also recht offen gegenüber dieser Art, den Verkehr zu regeln. Daher verwundert es auch nicht, dass gerade hier ein besonderes Exemplar steht. Die Stadt Konz zeigt also, dass die Stadtplanung nicht immer nach Schema F beim Bau von Kreiseln oder der Verkehrsplanung vorgeht. Die Straße selbst kommt noch mit einem flachen Bordstein an den Kreisel heran, eine geteerte Grundfläche umgibt den Donutkreisel in Konz, bevor ein höherer Bordstein zu den Pflastersteinen übergeht. Der Straßenrahmen ist noch gar nicht als Ellipse so deutlich und seine Form kann leicht übersehen werden, erst der Aufbau mit den Pflastersteinen macht diese sehr außergewöhnliche Form deutlich.

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