3 Raben wachen in Algenrodt über den Verkehr

Algenrodt

Algenrodt ist eine kleine Ortschaft bei Idar-Oberstein, etwa 40 km östlich von Trier entfernt. Hier, nördlich der A62, liegt unsere neue Kreiselkunst. Das Gebiet ist sehr ländlich und Algenrodt ist nur eines von vielen Dörfern. Mehr als etwa 50 Gemeinden kommen hier zusammen. Das Gebiet ist von Landstraßen und ein paar Bundestraßen durchzogen. Doch das Kunstwerk auf dem Kreisel ist auf jedenfall Wert, dass wir darüber berichten. In Algenrodt kommt die Natur zurück auf die Straßen, denn der Kreisel wurde nicht wirklich mit Natur befüllt, sondern mit Nachbildungen von 3 Raben. Mit der Aufmachung passt die Kreiselkunst auf jeden Fall in die ländliche Gegend, wodurch deutlich wird, dass sich hier jemand Gedanken gemacht hat. Ein künstliches Gebilde würde hier sicher nicht passen. Autos haben genügend Platz, um den Kreisel zu umfahren und LKWs werden weniger hier entlang fahren. Erbaut 1995 und wie fast immer Privat Finanziert, eon Entwurf von Peter Priebe.

Richtige Steine liegen dort herum, türmen sich wie ein großer Berg in der Mitte des Kreisels empor. Auf diesen Steinen sitzen diese 3 schwarzen Raben, aus Metall. Die Nachbildungen sind detailliert, wer sie sich ansieht, der bemerkt, dass sogar das Gefieder ganz genau geformt ist und wirklich wie echt Vögel aus ein paar Meter Entfernung wirken können. Erhaben blicken Sie von den Steinen hinab und strahlen eine angenehme Ruhe aus. Jeder dieser Raben blickt in eine andere Richtung. Der Boden ist ansonsten Flach geblieben, keine Anhöhe. Strauchgewächse durchziehen die Oberfläche des Kreisels und wachsen ein Stück über die Bordsteinbegrenzung hinaus. Der Kreisel selbst hat einen Durchmesser von etwa 6 Metern. Dort befindet sich ein gepflasterter Streifen um den Kreisel und mündet flach in die Straße über.

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Datum: Dienstag, 6. Juli 2010 20:20
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Ein Kommentar

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    Die Raben wurden in den Kreisel gesetzt, weil die Algenrodter schon immer die „Rambe“ genannt wurden, also die Raben. Angeblich, weil in Algenrodt bis vor ca. 20 Jahren die Idar-Obersteiner Mülldeponie war, auf der sich immer viele Raben gesammelt haben, um nach Futter zu suchen.

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